Verhaltenstherapie

In unserer Praxis arbeiten wir hauptsächlich mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie.
Diese Therapieform hilft dabei aktuelle Probleme herauszuarbeiten, einen Prozess zur Problemlösung anzustoßen und schließlich eine positive Veränderung zu bewirken. Ziel ist es eine "Hilfe zur Selbsthilfe" zu leisten, um das Leben möglichst schnell wieder ohne therapeutische Unterstützung in den Griff zu bekommen.
Dazu wird je nach Störungsbild und Behandlungsplan ein Antrag auf Kurzzeittherapie (12 Sitzungen, bei Verlängerung bis zu 24 Sizungen; etwa 3 bis 6 Monate Behandlungsdauer) oder Langzeittherapie (45 Sitzungen; etwa ein Jahr Behandlungsdauer) gestellt. Sollte der Therapieerfolg sich noch nicht in der beantragten Zeit eingestellt haben, kann eine Verlängerung auf bis zu 80 Sitzungen erfolgen. Ebenso ist es möglich, die Therapie bereits vorzeitig zu beenden, wenn der Behandlungserfolg eingetreten ist oder eine weitere Verbesserung nicht zu erwarten wäre.

In den Therapiesitzungen werden Verhalten, Erleben, Gedanken und Gefühle gleichermaßen berücksichtigt. Basis dafür ist eine vertrauensvolle Beziehung "auf Augenhöhe", das heißt, die Therapie wird gemeinsam gestaltet und mit einem höchstmöglichen Maß an Transparenz durchgeführt.

Auch eine Akutbehandlung im Umfang von bis zu 24 Einheiten à 25 Minuten ist möglich, welche von der Krankenkasse übernommen, aber nicht beantragt werden muss. Diese Art der Bahandlung kann direkt im Anschluss an die Sprechstunde erfolgen und dient zur raschen Stabilisierung , um längere Krankheitsphasen oder allgemein eine Verschlechterung Ihres Zustands mit der Folge von Arbeitsausfällen oder einer stationären Behandlung abzuwenden.